Kindergarten

Wo kleine Prinzen spielten

Burgen, Ritter und Prinzessinnen... Welches Kind träumt nicht davon? Die Gruppen der unteren Etage des Kindergartens, die französische Gruppe (Fr A) und die beiden deutschen Gruppen (De B und De C), haben am 9. Juni 2015 gemeinsam einen Ausflug zum Schloss Nymphenburg unternommen.

Schon im Vorfeld hatten sich die Kinder auf diese Exkursion vorbereitet. Es wurden Schlösser gebastelt, über die spezifische Architektur gesprochen und auch darüber, wie das Leben zu dieser Zeit wohl so war. Und dann ging es los. Wir fuhren mit U-Bahn und Tram und das war schon sehr aufregend.

Auf dem Schlossgelände angekommen, versammelten wir uns alle im Kronprinzengarten. Dies sollte für den Tag unser "Lagerplatz" sein, wo wir essen und spielen konnten. Anschließend wurden die drei Klassen in fünf kleine Gruppen aufgeteilt. So ergab sich die Möglichkeit, auch mal mit anderen Kindern den Tag zu verbringen. Jede Gruppe konnte an einer offiziellen Führung teilnehmen, etwa das Hauptschloss mit seinen vielen Räumen besichtigen oder sich einer Führung zum Thema: "Wo die Prinzen spielten und die Fürstin speiste" anschließen.

Da das Gelände so groß ist und nicht alle Kinder alles ansehen konnten, hatte jede Gruppe eine spezielle Aufgabe. Eine Gruppe malte z.B. die Amalienburg, andere Kinder mussten bestimmte Details im Schlossgarten suchen und dokumentieren oder mit Hilfe eines Plans die Magdalenenklause, eine künstliche bewohnbare Ruine, finden. Ein Höhepunkt war der Besuch des Marstallmuseums, wo alle die "goldene Kutsche" von König Ludwig II bestaunten. Darauf waren wir schon sehr gespannt.

Langeweile kam nicht auf, denn es gab viel zu entdecken. Aber irgendwann geht dann auch der schönste Ausflug zu Ende. Und mit vielen Eindrücken und müden Füßen fuhren wir wieder zurück zum Kindergarten. Zwei Tage später haben wir uns dann noch einmal getroffen und uns gemeinsam die gemalten Bilder und Fotos angeschaut. Jede Gruppe berichtete, was sie gesehen und ihr am Besten gefallen hatte.

Grundschule

Zwischen Himmel und Erde

Nicht nur die spanische Stadt Toledo feiert den 400. Todestag des griechischen Malers El Greco, sondern auch die griechische und die spanische Sprachabteilung der Grundschule.

El Greco, dessen richtiger Name Dominikos Theotokópoulos lautete, war ein griechischer Maler aus dem 16. Jahrhundert, der später in Spanien lebte. Er gilt als einer der universellsten Maler, dessen Werke in Museen auf der ganzen Welt ausgestellt sind. In seinem Gesamtwerk setzte sich El Greco oft mit religiösen Themen auseinander, etwa der Vergänglichkeit des Lebens auf der Erde und die Unsterblichkeit im Himmel. Mit dem Einsatz von grellen Farben, distanzierte er sich von der Mainstream-Kunst seiner Zeit.

Das Projekt der Grundschule hatte bereits im November begonnen und beinhaltete Aktivitäten rund um das Leben und Schaffen des Künstlers, etwa verschiedene Maltechniken zu erlernen, um seine Werke mit Acrylfarben zu duplizieren oder auf verschiedenen Oberflächen zu malen, wie zum Beispiel auf einem T-Shirt, um den "Gentleman mit seiner Hand auf die Brust" zu ehren. Verschiedene Künstler besuchten die Kinder in der Klasse und erklärten ihnen die verschiedenen Aspekte von El Grecos Malstil und Lebenswerk.

Zum Abschluss des Projekts fand eine Ausstellung der Schülerwerke und ihrer Aktivitäten vom 27. April bis 8. Mai 2015 statt. Besucher trugen sich ins Gästebuch ein und hinterließen anerkennende Kommentare, die noch einmal bestätigten, dass das Projekt ein voller Erfolg war.

Höhere Schule

Wetterfeste Expedition

Bei der Final-Bronze-Expedition für den International Award wurden die 37 Teilnehmer und deren Ausrüstungsmaterial am Wochenende (20./21.07.2015) auf eine harte Probe gestellt. Neben der körperlichen Herausforderung, dem Wandern, mussten sie auch beweisen, wie "wetterfest" sie waren.

Hochmotiviert und gut gelaunt kam die Gruppe am Bahnhof in Martinszell im Allgäu an, doch trotz dieser geballten guten Laune kam die Sonne hinter den dichten Wolken nicht zum Vorschein. Zu allem Überdruss verschlechterte sich das Wetter am Samstag noch, es regnete in Strömen und hagelte zwischenzeitlich sogar kurz und die Temperaturen waren eher herbstlich. Aber nach dem Motto "Du kannst mehr als du glaubst" starteten die Gruppen mit viel Enthusiasmus ihre Touren und erreichten teils auf Umwegen und bei strömendem Regen schließlich ihren sehr idyllischen Campingplatz. Der Zeltaufbau musste dann ebenfalls im Regen stattfinden, eine nasskalte Angelegenheit. Auch das Abendessen fiel etwas wässrig aus, und dann waren auch schon alle Teilnehmer schnell in ihren Zelten verschwunden (- warum bloß?). Das hatte den Vorteil, dass am nächsten Morgen alle sehr gut ausgeschlafen waren und frisch wirkten - so wie leider auch die Temperaturen.

So ging nach dem Frühstück auch das Abbauen der Zelte sehr zügig voran und die Rucksäcke wurden schnell geschultert. Bei manchem jungen Kletterer war das Gepäck immer noch nicht weniger geworden - der Proviant war zwar geschrumpft, aber die Zelte waren nach dem Regen schon deutlich schwerer als davor - vor allem wenn sie nicht richtig trocken geschüttelt wurden. Das hat aber dazu geführt, dass eigentlich beim Rückweg niemandem wirklich noch kalt war.

Zurück am Bahnhof in Martinszell konnten dann alle Supervisoren im Debriefing ihre Teams sehr loben und mit einem "Well done, you have passed" verabschieden. Bei dieser Expedition mussten die Teilnehmer beweisen, dass auch bei nicht so idealen Wetterbedingungen ihre Motivation und ihr Durchhaltevermögen keinen Abbruch erleiden.

International Award ist ein offizielles Projekt der Europäischen Schule München und bietet Schülern der Höheren Schule die Möglichkeiten für Selbstverwirklichung, Abenteuer, sozialen Einsatz und die Entwicklung von persönlichen Interessen.

Premiere: Was ihr wollt

In der ersten Juliwoche zeigt die Theatergruppe der s2-s4 noch einmal ihr Können. Nach der erfolgreichen Aufführung von "Scrooge - eine Weihnachtsgeschichte" im Dezember 2014 (für die die Gruppe als "bester Newcomer" für den Pepper-Theaterpreis nominiert ist) präsentieren die Schüler jetzt einen weiteren Klassiker: "Was ihr wollt oder die zwölfte Nacht" von William Shakespeare. Wie man es schon von der Theatergruppe der älteren Schüler kennt, gibt es auch bei dieser Inszenierung einige Szenen im englischen Original.

Bei einem Schiffbruch nur knapp mit dem Leben davongekommen, strandet Viola an der Küste eines unbekannten Landes: Illyrien. Dort herrscht Herzog Orsino, der um die schöne Gräfin Olivia wirbt. Olivia weist Orsino jedoch immer wieder ab: Sie ist in tiefer Trauer um ihren verstorbenen Bruder versunken. Als Mann verkleidet tritt Viola in den Dienst des Herzogs. Der Fremde kommt gerade recht und wird schnell Orsinos Liebesbote. Doch die Gräfin will von Orsino weiterhin nichts wissen. Stattdessen verliebt sie sich aussichtslos in "Cesario" - die verkleidete Viola. Diese hegt Gefühle für ihren Herrn Orsino, der sie für einen Mann hält... Olivias hochnäsiger Haushofmeister Malvolio schwärmt ebenfalls für seine Herrin, was ihn zum leichten Opfer eines bösen Streiches der anderen Hausbewohner macht. Als dann auch noch Violas totgeglaubter Zwillingsbruder Sebastian in Illyrien auftaucht, ist die Verwirrung perfekt: Jeder ist verliebt und niemand weiß, wer der andere wirklich ist.

Die Aufführungen finden wieder im Pepper-Theater im PEP-Einkaufszentrum in Neuperlach statt.

Premiere ist am Mittwoch, 1. Juli 2015, um 19:30 Uhr.

Weitere Aufführungen gibt es am:

  • Donnerstag, 2. Juli, um 14.00 Uhr und um 19:30 Uhr
  • Freitag, 3. Juli, um 11:00 Uhr und um 19:30 Uhr
  • Samstag, 4. Juli, um 19:30 Uhr

Die Schüler proben teilweise unter der Regie der Theaterschüler der s6/s7 während ihrer Freistunden, nach der Schule und an den Wochenenden. Das Bühnenbild können wir diesmal erst in allerletzter Minute bauen - dies hat mit der besonderen Art des verwendeten Materials zu tun. Mehr soll hier nicht verraten werden, lassen Sie sich überraschen!

Damit die Spieler und Zuschauer keinen Unterricht versäumen, wird es keine gemeinsamen Vorstellungsbesuche der Schulklassen während der regulären Unterrichtszeit geben.

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