Kindergarten

Die Faschings- Narren sind los

Fasching hat in diesem Jahr schon früh im Kindergarten Einzug gehalten. Bereits ab Montag, den 9. Februar 2015, kamen die Kinder verkleidet in den Kindergarten und fieberten der großen Feier am Ende der Woche entgegen.

Doch viele attraktive Aktionen verkürzten das närrische Warten! Die Kinder konnten ihre Gesichter bemalen lassen und sich in Tiere, Prinzessinnen, Clowns, Monster und viele, viele andere Charaktere verwandeln.

Köstliche Faschingsspezialitäten zum Probieren und Genießen versüßten zudem die Woche. Gerne wurden die pudrig weißen Krapfen als Snack für Zwischendurch verspeist. In der englischen Abteilung gab es traditionell Pfannkuchen mit unterschiedlichen Aufstrichen.


Am Donnerstag, den 12. Februar, war ein ganz besonderes Highlight geboten: eine offizielle Disco mit Ruben Garcia, einem spanischem Grundschullehrer, als DJ. Die Musik war mitreißend und viele Kinder erkannten die Songs aus dem Radio, das sie auf dem Weg zur und von der Schule im Auto hören. Einige Kinder bekamen sogar Gelegenheit, am DJ-Equipment zu üben und Musik auf den Plattentellern zu mischen und scratchen.

Am Freitag, den 13. Februar, war schließlich der große Tag des Faschingsumzugs in der Sporthalle gekommen. In Gruppen und zu thematisch passender Musik präsentierten sich die Cowboys, Prinzessinnen, Tiere, Ritter usw., dem begeisterten Publikum!

Eine Woche mit viel Spaß, ein perfekter Abschluss der ersten Hälfte des Schuljahres und eine gelungene Einstimmung auf die Winterferien!

Ein großes Dankeschön gilt der Elternvereinigung für das Sponsoring der Krapfen für alle Kinder.

Grundschule

Höhere Schule

Nabel der Natur- wissenschaften

Eine Art "Nabel der Naturwissenschaften" ist die ESM in der Zeit vom 15. bis 18. März 2015 gewesen, als ca. 150 Schüler aus 16 Europäischen Schulen zum XII. European Schools Science Symposium nach München angereist sind. Die Teilnehmer mussten ihre insgesamt 53 Forschungsprojekte einer unabhängigen Jury präsentieren und verteidigen. Am Ende wurden die besten prämiert. Unsere Schule war mit den folgenden vier Projekten vertreten: (1) "Embracing Energy" - Benjamin Schöyer, Christian Teschemacher, Julian Wykowski (s5de), (2) "Kupfersulfatlösungsschalter" - Jonathan Neeser, Daniel Sääw (s5de), (3) "Construction of a silent, handy pen" - Theodora Ispyrlidou, Maximilian Peschel, Luca Schinnerl (s7de), (4) "Rubik´s Cube Lösungshilfe" - Maria Mariggi (s7de).


Das Symposium begann am Sonntagabend in der Europahalle mit einer Eröffnungsveranstaltung, in der alle Teilnehmer vom Direktor unserer Schule, Rudolph Ensing und von Rupert Plenk, Vertreter der Elternvereinigung, begrüßt wurden. Anschließend hörten wir einen äußerst interessanten und anschaulichen Vortrag von Dr. Robert Fosbury (Emeritus Astronomer, Europäische Südsternwarte) zum Thema "Finding and Investigating Earth's Twin". Für die musikalische Umrahmung sorgte die ESM-Bigband. Danach nahmen alle Teilnehmer das Abendessen in der Mensa ein. Der Tag endete mit der Busfahrt zum Hotel, wo die Schüler ihre Zimmer bezogen.

Der Montag stand ganz im Zeichen der Projektpräsentationen. Am Vormittag präsentierte die erste Hälfte der Teilnehmer ihre Ergebnisse vor einer Jury und stellte sich deren Fragen. Es gab vier Jurygruppen, die sich insgesamt aus acht Mitgliedern unterschiedlicher Institutionen zusammensetzten. Die anderen Schüler nahmen unterdessen an interessanten Exkursionsführungen ins Deutsche Museum, in die BMW-Welt oder zur Allianz-Arena teil. Am Nachmittag wurden die Gruppen getauscht. Am Abend zeigten Schüler unserer Schule - vor allem aus der französischen Abteilung - bei einem Stadtbummel durch München den Teilnehmern ihre Stadt. Das anschließende Abendessen fand in einem chinesischen Restaurant statt, wo jeder so viel essen konnte, wie in ihn hineinpasste. Außerdem warteten alle gespannt auf die Bekanntgabe der zehn Finalisten, was bei einigen Jubel, bei anderen etwas Enttäuschung auslöste, weil sie sich mehr erhofft hatten. Erschöpft und müde, aber zufrieden kehrten die Teilnehmer gegen 22:00 Uhr ins Hotel zurück.

Am Vormittag des folgenden Tages präsentierten die Finalisten ihre Projekte noch einmal, jetzt jedoch vor der gesamten Jury und allen Teilnehmern aus den anderen Europäischen Schulen. Gegen 12.00 Uhr erwarteten uns die Busse zur Exkursion ins Salzbergwerk Berchtesgaden. Nach knapp zweistündiger Fahrt ging es sofort zum Umkleiden und mit der Grubenbahn über eine Strecke von 1,4 km in den Stollen, eine aufregende Fahrt unter Tage. Dort erhielten die Teilnehmer interessante Informationen über die Entwicklung der Abbaumethoden sowie die weiteren Verarbeitungsschritte des Salzes an Ort und Stelle durch multimediale Vorführungen zum Thema. Anschließend gelangte man über Treppen oder Bergmannsrutschen noch tiefer in die Grube bis zu einem Salzsee, den wir mit einer Zugseilfähre überquerten. Wieder ans Tageslicht gelangt, ging es per Bus zurück ins Hotel. Der Tag endete mit dem Besuch eines Bowlingcenters, wo die einzelnen Gruppen sich intensiv sportlich betätigten und miteinander um beste Plätze rangen.

Am Mittwochmorgen fuhren alle nach dem Frühstück in die Europäische Schule München zur Abschlusszeremonie. Herr Ries, der Inspektor für Biologie/Chemie, dankte den Organisatoren und allen Teilnehmern für das gelungene Science-Symposium und gab offiziell bekannt, dass im kommenden Jahr 2016 die Europäische Schule Brüssel I das ESSS ausrichtet.

Nach einem sehr aufschlussreichen und kurzweiligen Vortrag durch Herrn Dipl.-Ing. Röhrig zum Thema Nachhaltigkeit ("Sustainability and technology - friends or foes"), erfolgte dann die Preisverleihung durch die Jury. Es gab je drei Preise für Junior- und Senior-Projekte und einen Design-Preis. Außerdem wurde ein Preis für das beste Poster, welches durch die teilnehmender Schüler ausgewählt wurde, vergeben.

Zudem erhielten alle Teilnehmer eine Urkunde und eine Medaille als Erinnerung an das XII. ESSS in München. Die Münchner Teilnehmer Jonathan Neeser und Daniel Sääw gewannen den Poster-Preis. Herzlichen Glückwunsch!

Der Schulleiter der Höheren Schule, Herr Hrovath, dankte nochmals allen Teilnehmern und beendete die Veranstaltung. Es waren aufregende und erlebnisreiche Tage in München.

Auch wenn die Teilnehmer unserer Schule mit ihren Projekten nicht unter den Preisträgern waren, ist es doch ein Ansporn für uns, im kommenden Jahr mit neuen naturwissenschaftlichen Untersuchungen wieder dabei zu sein.