Jeder kann etwas bewirken

„Das Prinzip der Gleichberechtigung und ihre Bedeutung in Bezug auf die Struktur der demokratischen Werte im 21. Jahrhundert“ ist das Thema der diesjährigen MunoM-Konferenz gewesen, welche vom 20. – 23. November stattgefunden hat.  

Nach einer sehr imposanten Eröffnung in der Hans-Seidel Stiftung fanden im Anschluss bei uns die Sitzungen der „UN General Assembly“ statt. Was mit enthusiastischen Reden bei der Eröffnung begonnen hat, wurde in den „Meetings“ und „Debates“ klar sichtbar, nämlich die Verantwortung über das Leben und vor allem das Zusammenleben auf diesem Planeten, ob im sozi-ökonomischen, politischen oder eben auch Umweltbereich. Wie ein roter Faden durchzog die Konferenz, dass es auf jeden ankommt und dass jeder etwas bewirken kann. Motivierend für alle Teilnehmer war die Gastrednerin Julia Leeb, eine junge Journalistin, die sich zum Ziel gesetzt hat, durch Virtual-Reality-Journalismus schonungslos Dinge aufzuklären, zu erzählen und dies aus Gebieten, wo keiner so recht hinfahren will wie Irak, Libyen, Kongo, Afghanistan, Nordkorea, Jemen usw. speziell widmet sie ihre Tätigkeit dem Schicksal von Frauen, nicht als Bemitleidende, sondern um deren Stärken hervorzuheben. Das war sehr beeindruckend!

Das Ziel dieses Planspiels ist es, bei jungen Menschen Begeisterung für aktuelle politische Themen zu entfachen, sie zu ermutigen, intensiv zu recherchieren und schlagkräftige Argumente zu entwickeln, um diese in den Debatten überzeugend einzusetzen und angeregt mit den anderen Teilnehmern zu diskutieren. Englisch ist Lingua franca in allen Diskussionen und Verhandlungen. Die Struktur der Konferenz ist stark an das echte Vorbild in New York angelehnt. So wird jeder Schule jeweils eine Delegation eines UN-Mitgliedstaats zugewiesen.

Die diesjährige Konferenz verlief reibungslos, brachte viele überzeugende und wirklichkeitsnahe Resolutionen hervor, so dass sich das gegenwärtige Executive Staff Team schon auf die Konferenz im kommenden Jahr freut.