Kunst und Musik feiern

United in Diversity - unter diesem Motto hat vom 28. Februar bis zum 4. März 2018 das erste "Festival of Art and Music of the European Schools" in Frankfurt stattgefunden. Ca. 240 Schüler und Lehrer aus allen Europäischen Schulen arbeiteten gemeinsam bildnerisch und musikalisch miteinander. Dieses Festival soll nun alle zwei Jahre an einer anderen Europäischen Schule ausgerichtet werden. Schon vor dem Festival wurde in allen Europäischen Schulen fleißig gearbeitet: Im Kunst-Unterricht wurde die große Ausstellung in der Europäischen Zentralbank vorbereitet und zum ersten Mal Schülerarbeiten aus allen Schulen präsentiert. Die Musiker komponierten neue Festival-Lieder, die mit ansprechenden Texten und Melodien für gute Stimmung auf dem Festival sorgten.


Vor Ort wurden in zahlreichen Workshops, in denen die Schüler in Gruppen schulübergreifend arbeiteten, Musikstücke einstudiert und Bilder geschaffen. Während die Musik-Schüler für das Konzert probten, besichtigten die Kunst-Schüler Museen und Architektur der Stadt Frankfurt. Die gemeinsamen Abendveranstaltungen, Essenszusammenkünfte und Unterkünfte boten den Schülern über die Workshops hinaus reichlich Gelegenheit, sich untereinander besser kennenzulernen und neue Kontakte und Freundschaften zu schließen.

Die musikalische Arbeit konzentrierte sich auf drei große Ensembles: Chor, Orchester und Bigband, sowie kleinere fakultative Ensembles: Streichorchester, Jazz Combo, Jazz Singers, Pop-Band, Kammerchor und andere Konstellationen. Zahlreiche musikalischen Genres waren vertreten - Klassik, Rock, Pop, Volksmusik, Jazz, Filmmusik u.v.m. Im Bereich Kunst waren die Teilnehmer in folgenden Workshops engagiert: Zeichnen ausdrucksstarker Porträts, Finger-Drucke, Kalligraphie, Collagen, Action Painting, Performance, traces and places, Mixed Media.

Viele talentierte und hochmotivierte Schüler hatten die Möglichkeit, sich auszutauschen, künstlerisch zusammenzuarbeiten, neue Musik- und Kunstformen zu erforschen und mitzugestalten. Vieles entwickelte sich auch außerhalb der regulären Proben - eine wahre Integration.

Zum Abschluss des Festivals fand ein großes, phänomenales Konzert, eine Ausstellung der Workshop-Arbeiten, eine fächerübergreifende und verbindende Performance und natürlich auch eine Party statt, bei der besonders, aber nicht nur, irische Tänze getanzt wurden.

Unübertrefflich positiv war die Stimmung während der gesamten Veranstaltung: Ein fröhliches, wohlwollendes Miteinander mit spontanen musikalischen, performativen und zeichnerischen, wie Sterne leuchtenden Interventionen, in denen die Schüler unaufgefordert ihrer kreativen Kraft und Lust freien Lauf ließen und Kostproben ihrer großen Talente und Kompetenzen zeigten.

Diese Leichtigkeit und Lebensfreude überstrahlte den Kraftakt der aus der Taufe gehobenen komplexen Organisation.

Happy Birthday FAMES - es lebt und strahlt!