Kindergarten

Start frei für die Kurse!

Workshops bieten Kindern die Möglichkeit, spielerisch zu experimentieren und zu lernen. Am 26. September 2017 begannen die Kinder im Kindergarten ihre Nachmittags-Workshops. Für einige, die mittlerweile Vorschulkinder sind, war endlich die Zeit gekommen, sich in den verschiedenen Sport- und Kunstangeboten und weiteren Aktivitäten auszuprobieren und neue Erfahrungen zu machen.

Die Vorschulkinder wurden in sieben Gruppen aufgeteilt, zusammengesetzt aus allen fünf Kindergartengruppen. Diese Gruppenkonstellation ist für ein Schuljahr festgelegt und gibt den Kindern Gelegenheit, Freundschaften mit Kindern aus den anderen Gruppen zu schließen. Die Kinder dürfen alle Gruppenräume besuchen und an den jeweiligen Aktivitäten teilnehmen. Die Workshops vermitteln den Vorschulkindern einen ersten Eindruck vom schulischen Alltag mit seinen häufigen Gruppen-, Lehrer-, Fach- und Raumwechseln.

Mit Ausnahme von Englisch und Französisch werden alle Workshops auf Deutsch unterrichtet. Das Lernen in einer anderen Sprache schärft das Bewusstsein der Kinder und regt ihre Sensibilität für Sprachen an.

Aber auch auf die jüngeren Kinder warten interessante Aktivitäten und die Möglichkeit, neue Freundschaften zu knüpfen. Sie sind in zwei Gruppen auf zwei Etagen organisiert: Die Gruppe "Les Etoiles" und die "Regenbogen"-Gruppe befinden sich im Erdgeschoss, während die "Busy Bees", "Los Girasoles" und die "Eichhörnchen"-Gruppe im Obergeschoss untergebracht sind.

Die Workshops bieten eine unterhaltsame und spannende Art zu lernen und neue Freundschaften zu schließen.

Mehr als tausend Worte

Am 18. September 2017 versammelten sich alle Kindergartenkinder, Gruppenerzieherinnen sowie SWALS-Lehrerinnen mit Rudolph Ensing und Dana Pavličíková in der Sporthalle zu unserem ersten Treffen zum Thema "Respekt".

Solche Treffen sollen künftig monatlich stattfinden, um den Alltag im Kindergarten zu reflektieren. Sie werden auch unsere kontinuierliche Arbeit an der Respekt-Blume widerspiegeln, die uns daran erinnert, unseren Kindern die Wichtigkeit von Respekt näher zu bringen und zwar für mich selbst und für andere, gegenüber Erwachsenen und der Umwelt sowie der Ausstattung im Kindergarten.

Das Motto des ersten Treffens lautete "sich begrüßen" und konzentrierte sich darauf, wie wichtig es ist, sich mit einem Lächeln, einem Nicken oder einem Gruß, egal in welcher Sprache, zu begrüßen. Es macht einen entscheidenden Unterschied und kostet nichts. Nach einem kurzen Rollenspiel der Erzieherinnen wurden die Kinder aufgefordert, darüber nachzudenken, wie sich ihr Verhalten auf andere auswirkt. Einen Gruß oder ein Lächeln zu ignorieren kann verletzen, dies zu erwidern jedoch wirkt sich positiv aus.

Das Treffen endete mit einer kurzen Rede von Rudolph Ensing, der Fragen zu seiner Person beantwortete und den Kindern erklärte, welche Aufgabe er in unserer Schule hat! Die Kinder gingen anschließend zurück in ihre Gruppenräume, um sich mit ihren Erziehern oder SWALS-Lehrern noch weiter über das Thema Respekt zu unterhalten.

Also, nicht vergessen: Ein Lächeln sagt mehr als tausend Worte!

Grundschule

Dem Oktoberfest auf der Spur

Das Münchner Oktoberfest ist das größte Brauchtumsfest der Welt. Alle Klassen und Jahrgänge der Grundschule beschäftigen sich zur "Wiesnzeit" mit der über 200-jährigen Geschichte und Tradition des Oktoberfests.

So feierten die 1. und 2. Klassen ihr "Wiesnfest" am 22. September 2017 im Klassenzimmer. Schüler wie Lehrer erschienen in Tracht, in Dirndl und Lederhosen, in dem weiß-blau dekorierten Klassenzimmer. In der Klasse 2 dec fing der Schultag beispielsweise mit einem "Wiesn-Frühstück" an, mit Brezen, Weiß- und Wienerwürsten, Butter und Streichkäse. Nachdem die Bäuche gut gefüllt waren, wurde ein Film mit vielen Infos über das Oktoberfest (aus der Serie "Willi will's wissen") angeschaut.

Für den Rest des Vormittags drehte sich alles, ob in Deutsch, Mathe, Entdeckung der Welt, Musik, Kunst oder Sport um die "Wiesn". So wurden Texte zur Geschichte des Oktoberfestes gelesen, Wiesn-Wörter geübt, Wiesn-Bilder ausgemalt, eine Brezen-Kette gebastelt, das Fliegerlied getanzt oder berechnet, wieviel Geld eine Familie für eine Fahrt mit der Achterbahn bezahlen muss. Zur Stärkung gab es dann noch verschiedene Kuchen und Knabbereien, die die Kinder von Zuhause mitgebracht hatten. Am Ende des Tages bekam jedes Kind noch ein eigens mit dem jeweiligen Namen des Kindes angefertigtes Lebkuchenherz überreicht.

Es war ein entdeckungsreicher Tag, der nicht nur das Wiesn-Wissen der kleinen "bayerischen" Europäer vertiefte, sondern auch kulinarisch die Sinne ansprach.

Eine zünftige Einstimmung auf die Wiesn!

Höhere Schule

The Final BACxit

Die Schulbücher können jetzt zugeschlagen werden, denn ein neues Kapitel beginnt! Die BAC-Proklamation ist das finale Glanzlicht in der Schullaufbahn des Europäischen Schulsystems. Der feierliche Festakt am 7. Juli 2017 bestand aus einer abwechslungsreichen Mischung aus Ansprachen und musikalischen Darbietungen.

Im Vordergrund stand die Würdigung der Leistung, die die Schüler durch fleißiges Lernen und persönlichen Einsatz mit dem erfolgreichen Ablegen der Abiturprüfung erbracht haben.

Instrumental begleitet vom Orchester der Höheren Schule, unter Leitung von Kasia Moskwa, marschierten die Abiturienten festlich gekleidet in die Turnhalle ein, bevor sie auf ihren Stühlen platznahmen. Den musikalischen Auftakt bildete der Chor der Höheren Schule unter Leitung von Julie Plugge. Zunächst eröffnete der Direktor der Europäischen Schule München, Rudolph Ensing, mit seiner Begrüßungsrede die feierliche Veranstaltung. Darin beglückwünschte er die Abiturienten zu ihrer beachtlichen Leistung, betonte aber auch bezugnehmend auf die Leitmotive unserer Schule, wie wichtig es ist, respektvoll und unterstützend miteinander umzugehen. "Eure Freiheit endet, wo die der anderen anfängt", unterstrich der ESM-Direktor. Die Gedanken des Schulleiters aufgreifend, appellierte Anton Hrovath, Direktor der Höheren Schule, ebenfalls an die Eigenverantwortung, die durch das Bestehen der "Reifeprüfung" erwächst. "Der Weg zum Ziel beginnt an dem Tag, an dem du die hundertprozentige Verantwortung für dein Tun übernimmst", zitierte Anton Hrovath den italienischen Philosophen Dante. Darauf folgten Ansprachen von Olga Drápalová, diesjährige Präsidentin des Europäischen Abiturs in München, Maria Castellanos, Vertreterin des Europäischen Patentamtes, sowie von Georg Weber, Vertreter der Elternvereinigung.

Die Gesangseinlagen des Chors der Höheren Schule und die Zwischenspiele der Big Band sowie des Orchesters verliehen den Festlichkeiten eine musikalische Note und schufen eine würdevolle Atmosphäre.

"Zusammen erzogen, von Kindheit an von den trennenden Vorurteilen unbelastet..." so lauten die ersten Worte der Zielsetzungen der Europäischen Schulen, die in den Grundsteinen verankert sind. Die Abiturienten der Europäischen Schule München blicken nun zurück auf eine schulische Prägung, die ihnen ermöglichte, ihre nationale Identität zu bewahren und sich gleichzeitig europäisch zu fühlen. Das Aufwachsen mit vielen verschiedenen Kulturen hat die Entwicklung von Toleranzfähigkeit und europäischem Gemeinschaftssinn entschieden begünstigt sowie deutlich zur Erweiterung der geistigen Horizonte beigetragen.

Auch wenn das diesjährige Motto "BACxit" eine Anspielung auf den Brexit ist, verlassen unsere Abiturienten zwar unsere Schule, bleiben aber dennoch Teil der europäischen Familie. Und da nicht nur die ESM ihr 40-jähriges Jubiläum feiert, sondern auch Star Wars, möchten wir die Abiturienten mit dem berühmten Slogan entlassen:

"Möge die Kraft mit Euch sein"!