Kindergarten

Herbstliche Kostbarkeiten

Am 15. November 2018 ist es endlich soweit gewesen! Seit Mitte Oktober waren die Kindergartenkinder mit Kochen, Malen, Pflanzen und Singen beschäftigt, um sich auf unseren großartigen Herbstmarkt vorzubereiten. Jede Gruppe entschied individuell, was sie zum Verkauf anbieten würde. Da das Thema des Kindergartens in diesem Jahr „Bauernhof“ ist, wurde viel darüber gesprochen, was Landwirte anbauen, um uns zu ernähren, und wie man Lebensmittel konservieren kann, wenn nach der Ernte ein Überschuss entstanden ist.

Einige Gruppen trockneten ihre Früchte, einige machten daraus Marmelade, andere ließen sich vom Motiv des Apfels inspirieren, um Geschirrtücher und Einkaufstaschen zu bedrucken. Es gab viele kreative Hingucker in allen herbstlichen Farben zu bestaunen! Selbstverständlich gab es wieder ein fantastisches Café, unterstützt von unseren stets großzügigen Eltern, ausgestattet mit allerlei köstlichen, herbstlichen Leckereien.

Der Nachmittag begann perfekt, mit vielen Herbstliedern, denen die Eltern in allen Hauptsprachen des Kindergartens lauschen konnten. Die Kinder waren mit unglaublichen Eifer bei der Sache und traten mit solch einer Begeisterung auf, dass sogar eine Zugabe verlangt wurde! Da der Markt so kurz vor dem St. Martin's Umzug stattfand, beschlossen wir, unserer Veranstaltung dem guten Zweck zu widmen. Das gesamte gesammelte Geld geht an das Gut Aiderbichl, das einen Tier-Gnadenhof betreibt und sich um „ausgediente“ Nutztiere kümmert. Die Kinder sind so fasziniert von der Idee, dass sie Geld für deren Betreuung sammeln und noch mehr freuen sie sich zu wissen, dass wir im neuen Jahr den Bauernhof bei Starnberg besuchen werden. Wir werden die Tiere sehen können, denen wir geholfen haben, und sehen, wie die harte Arbeit der Kinder das Leben der Nutztiere verbessert hat.

Ein großes Dankeschön geht an die Eltern, Erzieherinnen und natürlich an die Kindergartenkinder, die diese Veranstaltung so besonders gemacht haben.

Wir freuen uns sehr, Ihnen mitteilen zu können, dass wir unglaublich 985 € aus den Kinderboxen und 420 € aus dem Eltern-Café gesammelt haben.

Für Informationen über das Gut Aiderbichl, bitte klicken Sie hier!

So bunt zeigt sich der Herbst

Wenn sich die Blätter der Bäume bunt färben, die Tage kürzer werden und die Sonnenstrahlen nicht mehr so warm sind, dann beginnt der Herbst.

Im Oktober 2018 haben sich die Kindergartenkinder intensiv mit dieser Jahreszeit beschäftigt und den Herbstmarkt vorbereitet. Sie ernteten Kartoffeln und Karotten, die sie im Frühjahr angebaut hatten.

In den Gruppen wurden die Früchte des Herbstes genauer betrachtet und kulinarisch verwertet.

- Apfelchips - Verschiedene Apfelkuchen - Apfelkompott - Öl mit Kräutern - Kartoffel mit Öl/Quark

Zum Genuss gehört natürlich auch das Wissen rund um unseren Körper. Was ihm gut tut und was nicht. So ist die gesunde Ernährung sehr wichtig. Die Ernährungspyramide hilft den Kindern zu erkennen, wie viel sie von den einzelnen Lebensmitteln essen sollten. Der Besuch der Zahnärztin hat dieses Thema unterstützt. Die Kinder haben die Technik des Zähneputzens gelernt und wissen nun Bescheid, was passiert, wenn sie zu viel Süßes essen.

Auch künstlerisch wird das Thema Herbst im Kindergarten aufgegriffen. So wird gemalt, geklebt und gedruckt. Dabei haben die Kinder schon den Herbstmarkt im November im Blick. Sie bereiten herbstliche Produkte vor, um sie dann den Eltern zu präsentieren.

Neben diesen Aktivitäten haben die Vorschulkinder mit den „Afternoon Workshops“ und den Vorschularbeiten begonnen. Einige Gruppen waren auch schon in der Bibliothek der Grundschule, um sich zu unserem Herbstthema Bücher anzusehen und auszuleihen.

Zusätzlich lernten und wiederholten alle Kinder die Regeln, die es im Garten zu beachten gilt, in einem „Respekt Assembly“. Dieses „Respekt Assembly“ wollen wir zur Tradition in unserem Kindergarten entwickeln. Zu Beginn eines Monats werden den Kindern Respektkompetenzen in einem kurzen Sketch gezeigt:

Grundschule

Schulleben mal ganz anders

Nach mehr als zehn Jahren wird eine Ära zu Ende gehen, nämlich die des bewährten Schüleraustausches mit der benachbarten Rennertschule. Mit dem Umzug der kompletten Grundschule in den Standort Fasangarten im September 2019, wird es aus logistischen Gründen nicht mehr möglich sein, den Austausch mit der Rennertschule zu fortzuführen.  

Zum letzten Mal nahmen vom 12. – 15. November 2018 nahmen neun Schüler der 4. Klassen der ESM und im Gegenzug Kinder der Rennertschule an dem Austausch teil.

Der Austausch gewährt den Schülern wertvolle Einblicke in ein deutsches Schulsystem. Gleichzeitig bietet er den Kindern Gelegenheit in einem anderen sozialen und schulischen Umfeld vielfältige Erfahrungen zu sammeln und sich praktisches Wissen anzueignen. Für Schüler, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, können Sprachkenntnisse im deutschsprachigen Umfeld der Rennertschule vertieft werden. Umgekehrt können Schüler der Rennertschule ihre Fremdsprachenfähigkeiten aktivieren. Darüber hinaus fördert der Austausch die Selbstständigkeit und Kontaktfähigkeit der Schüler auf spürbare Weise.

Die meisten teilnehmenden Schüler der ESM empfanden den Austausch als Abwechslung und Bereicherung ihres Schullebens. Durch den Perspektivenwechsel lernten viele die Gegebenheiten an der ESM neu schätzen: den großen Pausenhof, die spannenden und mehrsprachigen Bücher in der Bibliothek sowie die Fürsorge und Unterstützung der Krankenschwestern.

Seit vielen Jahren ist der Schüleraustausch zwischen der Europäischen Schule München und der Rennertschule ein fester Bestandteil der Grundschullaufbahn. Wir bedanken uns für die langjährige und reibungslose Zusammenarbeit. Wir hoffen, einen neuen Austausch mit einer Grundschule in der unmittelbaren Nachbarschaft aufbauen zu können

Höhere Schule

An die Bücher, fertig, los!

Wer kann sich schon der Magie einer tollen Geschichte entziehen, die durch einen guten Vorleser lebendig wird? Cornelia Funke nimmt diese Fähigkeit guter Vorleser in ihrem Roman „Tintenherz“ wörtlich und fasziniert damit Leser aller Altersgruppen. Ihre Romanvorlage wurde in viele Sprachen übersetzt und auch verfilmt. Die Geschichte von ihren Romanhelden Meggie und Mo, die Figuren aus Büchern „herauslesen“ können, so dass sie aus der fiktiven in die wirkliche Welt wechseln, begeisterte ein breites Publikum. Auf die Spur dieser Romanhelden begaben sich auch dieses Jahr wieder Schüler der S1. Im Rahmen des bundesweiten Vorlesewettbewerbs der S1 erprobten – und bewiesen – sie ihre magischen Fähigkeiten, Geschichten lebendig werden zu lassen.

Seit Oktober wurde in den Deutschkursen der S1 der beste Leser oder die beste Leserin gesucht. Schüler, die am Vorlesewettbewerb teilnehmen wollten, stellten sich mit Lesungen aus ihren Lieblingsbüchern dem Klassenvotum – und versuchten, ihre Mitschüler von ihrer Buchauswahl zu begeistern. Denn bevor sie eine dreiminütige Kostprobe aus dem selbstgewählten Buch zum Besten gaben, stellten sie Handlung und Helden ihres Buches vor – das machte den Mitschülern im besten Falle Lust, das Buch selber zu lesen.

Die in den Klassen gekürten Klassensieger traten in der nächsten Runde, am 4. Dezember 2018, zum Schulentscheid an. Im John-Peryer-Raum kämpften sie unter- und miteinander in zwei Runden um den Titel des besten Vorlesers. In der ersten Runde lasen sie aus einem ihrer Lieblingsbücher eine selbst ausgewählte Stelle vor. In der zweiten Runde mussten sie dann ihr Können an einem Fremdtext beweisen, der ihnen von den Organisatorinnen des Wettbewerbs vorgegeben wurde. Die Leseleistungen waren beeindruckend. Der dreiköpfigen Jury, bestehend aus der Vorjahressiegerin Mara Banyai sowie Frau Gassner und Frau Gehring, wurde die Wahl des „besten“ Lesers wahrlich nicht leichtgemacht.

Am Ende jedoch stand der Schulsieger fest: Lasse Schenke, der aus „Harry Potter und der Stein der Weisen“ von J. K. Rowling vorlas. Er wird unsere Schule in der nächsten Runde im Januar/Februar auf der Ebene der Kreisentscheide vertreten – viel Glück und starke Nerven dafür! Den zweiten Platz belegte Arianna Schmidt-Kärst, auf den dritten Platz las sich Lydia Myrthes Menescal Heath mit einem Auszug aus Cornelia Funkes „Tintenherz“.

Gewonnen hatten letztendlich jedoch alle – die Sieger ebenso wie die anderen Teilnehmer und Teilnehmerinnen, die Büchergutscheine zwischen 40 und 5 Euro erhielten, aber auch die Zuhörer in den Klassen und die Jurymitglieder, die beeindruckende Leseleistungen und bezaubernde Bücher kennenlernen durften.

Jeder kann etwas bewirken

„Das Prinzip der Gleichberechtigung und ihre Bedeutung in Bezug auf die Struktur der demokratischen Werte im 21. Jahrhundert“ ist das Thema der diesjährigen MunoM-Konferenz gewesen, welche vom 20. – 23. November stattgefunden hat.  

Nach einer sehr imposanten Eröffnung in der Hans-Seidel Stiftung fanden im Anschluss bei uns die Sitzungen der „UN General Assembly“ statt. Was mit enthusiastischen Reden bei der Eröffnung begonnen hat, wurde in den „Meetings“ und „Debates“ klar sichtbar, nämlich die Verantwortung über das Leben und vor allem das Zusammenleben auf diesem Planeten, ob im sozi-ökonomischen, politischen oder eben auch Umweltbereich. Wie ein roter Faden durchzog die Konferenz, dass es auf jeden ankommt und dass jeder etwas bewirken kann. Motivierend für alle Teilnehmer war die Gastrednerin Julia Leeb, eine junge Journalistin, die sich zum Ziel gesetzt hat, durch Virtual-Reality-Journalismus schonungslos Dinge aufzuklären, zu erzählen und dies aus Gebieten, wo keiner so recht hinfahren will wie Irak, Libyen, Kongo, Afghanistan, Nordkorea, Jemen usw. speziell widmet sie ihre Tätigkeit dem Schicksal von Frauen, nicht als Bemitleidende, sondern um deren Stärken hervorzuheben. Das war sehr beeindruckend!

Das Ziel dieses Planspiels ist es, bei jungen Menschen Begeisterung für aktuelle politische Themen zu entfachen, sie zu ermutigen, intensiv zu recherchieren und schlagkräftige Argumente zu entwickeln, um diese in den Debatten überzeugend einzusetzen und angeregt mit den anderen Teilnehmern zu diskutieren. Englisch ist Lingua franca in allen Diskussionen und Verhandlungen. Die Struktur der Konferenz ist stark an das echte Vorbild in New York angelehnt. So wird jeder Schule jeweils eine Delegation eines UN-Mitgliedstaats zugewiesen.

Die diesjährige Konferenz verlief reibungslos, brachte viele überzeugende und wirklichkeitsnahe Resolutionen hervor, so dass sich das gegenwärtige Executive Staff Team schon auf die Konferenz im kommenden Jahr freut.

Weiterführende Informationen finden Sie hier!