Kindergarten

So verschieden schmeckt Brot in Europa

In den letzten Wochen stand das Brot im Mittelpunkt der Arbeit des Kindergartens an der Europäischen Schule München. Alle Gruppen beschäftigten sich mit dem Thema „Vom Korn zum Brot“. Die Kinder lernten verschiedene Getreidesorten kennen und wie aus dem Korn Mehl gemahlen wird. Dazu besuchte die französische Gruppe eine Mühle, die anderen Gruppen mahlten per Hand.

Was benötigt man, um Brot zu backen? Welche Zutaten gehören in den Teig? Die Kinder lernten, dass die Grundzutaten neben Mehl auch Wasser und Hefe sind und dass es unterschiedliche Mehlsorten gibt, wie zum Beispiel Roggen, Weizen oder Dinkel. Aber Brot ist nicht gleich Brot. In den verschiedenen europäischen Ländern gibt es auch verschiedene Brotsorten.

Auf die Theorie folgte die Praxis: Die Kinder maßen ab, wogen, kneteten und formten den Teig, bis das Brot schließlich in den Backofen geschoben wurde. Am 9. Mai eröffnete nach einem gemeinsamen Singen das Europatagsbuffet im Garten. Hier zeigte sich, wie vielfältig Brot schmecken kann, denn zu essen gab es natürlich die unterschiedlichen europäischen Brote.

Der Kindergarten servierte unter anderem Ciabatta aus Italien, Knäckebrot aus Schweden, Sandwiches aus England, Baguette aus Frankreich, Barra de pan aus Spanien, Roggenbrot aus Deutschland und viele, viele Sorten mehr aus vielen Ländern Europas – ein toller Abschluss zum Thema.

Das Kindergarten-Team der Europäischen Schule München bedankt sich herzlich bei allen Eltern für ihre tatkräftige Unterstützung.

Grundschule

ESM-Schüler gewinnen Leonardo 4 children

Erwachsenen gilt Leonardo da Vinci als eines der berühmtesten europäischen Universalgenies, doch auch Kinder inspiriert der italienische Ingenieur und Künstler. Schülerinnen und Schüler der Europäischen Schule München nahmen vergangenes Schuljahr am Wettbewerb „Leonardo 4 children“ teil. Bei der Siegerehrung am 26. September in Brüssel war die ESM sehr gut vertreten.

Die am Wettbewerb teilnehmenden Schulkinder mussten Fabeln von Leonardo da Vinci interpretieren. Anlass war da Vincis 500. Todestag und der 30. Jahrestag der UN-Kinderrechtskonvention. Über 500 Menschen aus allen EU-Ländern kamen ins Brüsseler Bozar zum Konzert für die Gewinner. Mit dabei waren die Schülerinnen der ESM Grundschule Zoe Werner und Christina Körnig die zwei Hauptpreise in der Kategorie „Zeichnungen“ gewannen. Sie zeichneten Comics zu den Fabeln „Die Kastanie und der Feigenbaum“ und „Das Feuer und das Wasser“. Ihre Kunstlehrerin Enrica Cavosi war sichtlich stolz auf ihre Schülerinnen und Schüler. Weitere Preise gewann die Klasse P3 Ita von Elisabetta Gibellini mit ihrer Einreichung zur Fabel „Der Schnee schmilzt“.

Durchgeführt wurde der Wettbewerb von der „Carano 4 Children“ Foundation. „Die Veranstaltung war ein großer Erfolg im Geiste Europas“, sagte der Präsident der Stiftung Alessandro Carano. Bei dem Konzert in Brüssel wurden etwa 8000 Euro Spenden gesammelt, die dem UNICEF-Projekt für Kinder in Flüchtlingslagern in Jordanien gespendet werden.

Leonardo da Vincis Fabeln kann man hier auf der Website von „Carano 4 Children“ nachlesen.

Höhere Schule

Kinder helfen Kindern

Jeder kann einen Beitrag leisten. So lautet die Lektion, die Lehrerin Panagiota Papakosta ihrer Griechischen Klasse beibringt. Schon das zweite Jahr in Folge haben ihre Schülerinnen und Schüler Geld für die SOS-Kinderdörfer in Griechenland gesammelt. Ende September erreichte sie nun ein Dankesbrief.

SOS-Kinderdorf ist ein Verein, der sich für Kinder in Not einsetzt. Er ist in 136 Ländern aktiv. In Deutschland gibt es 16 Kinderdörfer, in Griechenland sind es vier. Dort kümmert man sich um Waisen und bedürftige Kinder.

Besonders freut sich Anne Katsouli vom SOS Kinderdorf Athen in ihrem Brief an die Klasse S3 des vergangenen Schuljahrs 2018/19 darüber, dass die Klasse die griechischen Kinder gewissermaßen „adoptiert“ hat. Denn die Schulkinder spendeten bereits zum zweiten Mal ihr Taschengeld. Jede Woche brachten sie einen kleinen Betrag mit. So kamen vor zwei Jahren 500 Euro zusammen. Im letzten Schuljahr waren es dann sogar 800 Euro.

„Eure humanitäre Einstellung und eure Wertschätzung unserer Arbeit aber vor allem Euer persönlicher Beitrag sind für uns eine wertvolle Hilfe“, schreibt Anne Katsouli. Die Klasse freute sich sehr darüber, dass der Brief alle beteiligten Schülerinnen und Schüler persönlich nannte. Das motiviert. Frau Papakosta ist stolz auf so viel europäische Solidarität in ihrer Klasse. Sie möchte die Aktion im neuen Schuljahr weiterführen.

Weitere Informationen zu SOS-Kinderdorf Griechenland finden Sie hier auf deren Website.